Breadcrumbing, ein neues Dating-Phänomen zum Heulen

Das Phänomen „Benching“ beschreibt, wie man in der Kennenlernphase dauerhaft auf einer Warteposition gehalten oder eben „auf die lange Bank“ geschoben wird, weil der Schwarm sich nur eine Option offen halten möchte. Dagegen wird beim Breadcrumbing tatsächlich geflirtet. Und geflirtet. Und geflirtet. Aber ohne dem Ziel jemals näherzukommen. Für Breadcrumber geht es nur um den Weg. Ein echtes Date wird es mit einem Breadcrumber kaum geben. Da kommt ziemlich sicher etwas dazwischen. Während beim „Ghosting“ der Kontakt, der einem bereits sehr nahe gekommen ist, einfach abtaucht, kommt der Breadcrumber immer wieder.

Warum machen Menschen das? Was hat ein Breadcrumber davon?

Aufmerksamkeit. Anerkennung. All das zahlt auf sein Ego ein. Nicht allen wird bewusst sein, warum sie ihre Gesprächspartner nur anfüttern, aber niemals wirklich satt machen. Sie verhalten sich so, weil sie sich eben gut fühlen dabei. Sie erleben das euphorische Gefühl, das sie auch beim Flirten erleben würden. Nur eben in ganz sicherer Umgebung, allein mit dem Smartphone. Es ist eigentlich traurig. Niemand kann ihnen nahe kommen, niemand ihre wahre Unsicherheit erkennen. Viele Breadcrumber sind gar nicht zu haben, sie leben in Beziehungen, die sie nicht erfüllen. Sie vermissen vielleicht im Alltagstrott die Schmetterlinge im Bauch, sie benötigen Bestätigung, weil ihnen die niemand sonst gibt.


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