5 Mantras für düstere Beziehungstage

2. Wut ist keine Lösung!

Dass man in aufreibenden Zeiten auch mal das Bedürfnis verspürt, Dampf abzulassen, ist absolut menschlich. Impulsive Handlungen und unkontrollierte Wut ändern an der Gesamtsituation jedoch im besten Fall gar nichts – wahrscheinlicher ist, dass sich die Lage sogar noch verschlechtert. Um also eine Beziehungskrise nicht auch noch auszuweiten, hilft es, dem Brennpunkt lieber kurzzeitig zu entfliehen und seinen inneren Druck beim Sport abzubauen. So verpufft der Ärger am effektivsten.

3. Was zählt, ist jetzt und hier!

Irgendwo zwischen den täglichen Anforderungen, dringenden To-dos und Gedanken verliert man leicht den Blick für das große Ganze. Und egal, wie schnell man auch läuft: Die Zeit läuft immer mit und hinterlässt ihre Spuren. Das ist nicht schön, aber wahr. Besonders in rauen Zeiten ist es deshalb wichtig, sich die Kurzlebigkeit aller Dinge vor Augen zu führen. Der andere ist ein Geschenk und – ja, das klingt dramatisch – könnte schon morgen nicht mehr da sein. Jeder Moment ist von Bedeutung.


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