Die Kunst, nicht perfekt zu sein und trotzdem Kinder zu bekommen

Menschen empfinden das Elterndasein als Belastung

„In Deutschland dominiert eine Kultur des Bedenkens, Zweifelns, Sorgens in Hinblick auf Elternschaft, obwohl der Wunsch nach einem Kind groß ist“, analysierte BiB-Direktor Prof. Norbert F. Schneider.

Bedenken? Zweifel? Sorgen? Ja, ja und ja – und zwar nicht nur in Bezug auf die Elternschaft, aber da besonders. Das Elternsein werde als „schwer zu bewältigende Lebensaufgabe“ angesehen und die Menschen hätten auch Angst, dass dadurch die Karriere, das Kind und die Bedürfnisse der Eltern zu kurz kommen. Klar. All das kann ich unterschreiben. Und angesichts der ersten beiden Punkte ist diese Angst auch kein Wunder. Aber was ist die Alternative? Lieber gar keine Kinder als nicht-perfekte Eltern sein? Lieber den Kindern ein Leben mit fehlerhaften Eltern ersparen?

Eine andere Umfrage hat kürzlich übrigens Folgendes ergeben: Rund 90% der Kinder halten ihre Eltern für die besten der Welt.

Vielleicht brauchen Kinder also gar keine perfekten Eltern. Vielleicht können wir Kinder haben, ohne eine Lebenskrise zu erwarten. Und vielleicht ist sogar genau das die Kunst.


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